Shackleton´s Führungskunst

LEADERSHIP Prinzipien

Hintergrund

Die Endurance-Expedition

Anfang des 20sten Jahrhunderts sticht die Endurance in See. An Bord sind Sir Ernest Shackleton und seine Mannschaft. Kurs Antarktis.
Ambitioniertes Ziel der Expedition: Die Ersten sein, die diese menschenfeindliche Eiswüste durchqueren. Wahnsinn. Noch bevor sie den fremden Kontinent erreichen, verlieren sie ihr Schiff in den brachialen Eispressungen. Schock. Flucht auf das Eis. In dünne Stoffzelte, die nicht für solche Notfälle gedacht waren. Kälte, Nässe, Gefahren, Monotonie und Hunger nagen an Körper und Moral. Monate vergehen. Als das Packeis zu schmelzen beginnt, haben sie keine Wahl: Sie müssen auf das aufgepeitschte Polarmeer hinaus. Das ultimative Ziel: Überleben. 28 Männer gegen die Natur. Isoliert, auf sich allein gestellt und vollständig aufeinander angewiesen.

Shackleton beweist in dieser aussichtslosen Situation, was Leadership bewegen kann. Es gelingt ihm und seinem Führungsteam, die gesamte Mannschaft nach zwei Jahren Odyssee zu retten - gegen jede Wahrscheinlichkeit. Der Grund: Erstklassige Führung. Welch ein Vorbild.

In Zeiten radikaler Veränderung ist Leadership gefragt. Es ist gut, zu wissen, dass es Vorbilder gibt, an denen man sich orientieren kann. Keine Blaupausen. Aber Inspiration. Wenn man bereit ist, an sich zu arbeiten. Die Shackleton-Prinzipien sind der Kompass.

Du kannst zwar von Torte träumen,
aber wenn Pinguinfleisch
das Einzige ist,
was Dich ernährt,
dann solltest Du es essen.

U.HAESKE, Embeco

Es gibt immer ein Meer an Möglichkeiten, wenn Du bereit bist, sinkende Ziele aufzugeben.

U.HAESKE, Embeco

Wenn Du Dein Schiff um keinen Preis verlassen willst, könnte es sein, dass Du mit ihm untergehst.

U.HAESKE, Embeco

Eine rettende Scholle ist nur so lange ein sicherer Ort, wie das Klima sich nicht ändert.

U.HAESKE, Embeco

Je präziser Dein Ziel,
desto genauer musst Du navigieren.

U.HAESKE, Embeco

Bevor Du in die Fußstapfen Deiner Vorgänger trittst, schau erst einmal, wohin sie führen.

U.HAESKE, Embeco

Du hast die Freiheit, Dich zu entscheiden, in welches Boot Du steigst, aber wenn Du drin bist, solltest Du mitrudern.

U.HAESKE, Embeco

Wenn Du ein Problem damit hast, mitzurudern, dann pump wenigstens das Wasser aus dem Boot.

U.HAESKE, Embeco

Eine Frage: warum sollten die anderen im Boot für Dich mitrudern?

U.HAESKE, Embeco

Ein blinder Passagier ist nur so lange nutzlos, wie er unerkannt und ausgespart bleibt.

U.HAESKE, Embeco

Wenn Dein Schiff im Packeis festsitzt, solltest Du Deinen ursprünglichen Plan überdenken.

U.HAESKE, Embeco

Wahre Führungsqualität beweist sich, sobald man das Schiff gegen eine Eisscholle auf offenem Meer eintauschen muss.

U.HAESKE, Embeco

Geduld! Verlasse die Scholle erst in Richtung Neuland, wenn Dein Boot eine Passage in das offene Meer hat.

U.HAESKE, Embeco

Man muss die Erstdurchquerung eines unbekannten Kontinents in Aussicht stellen, wenn man Menschen für eine schwierige Mission gewinnen will.

U.HAESKE, Embeco

Man kann nicht gleichzeitig ein kalkulierbares Leben auf sicherem Grund und ein unvorhersehbares Abenteuer auf einem unentdeckten Kontinent haben.

U.HAESKE, Embeco

Du hast die Expedition initiiert, Du leitest sie und Du kommst am Ende für die Rechnung auf. Denk daran bei Deinen Entscheidungen.

U.HAESKE, Embeco

Wie ich arbeite

Inspirierende Lernprozesse

1

Storytelling

Spannende Hintergründe zur Endurance-Expedition, wegweisende Leadership-Entscheidungen Shackletons, praxisnahe Transfermöglichkeiten für Führungskräfte - lebendiges Storytelling vermittelt Ihnen Input, Inspiration und wirkungsvolle Handlungstipps.

2

Spielend Erfahrung machen

Praktische Übungen, in denen man selbst Führungsentscheidungen treffen muss, und dabei erlebt, ausprobiert und körperlich erfährt, wie die Leadership Prinzipien umgesetzt werden.

3

Selbsterkundung

Fragebogen und Kurztests unterstützen Sie, sich selbst einzuschätzen. Die ideale Ausgangssituation, um selbst entscheiden zu können, welche Hinweise und Tipps für den individuellen Lernfortschritt wichtig sind und was Sie weiterverfolgen wollen.

4

Case Study

Fallstudien, die konkrete Führungssituationen lebendig werden lassen, laden Sie zu kritischem Mitdenken ein, wirken als Katalysator, um Ihr bestehendes Wissen abzurufen und helfen Ihnen, unbekannte Regionen Ihrer eigenen Führungslandkarte zu erkunden.

5

Reflexion

Dialog und Austausch bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Leadership-Vorstellungen und Wahrheiten zur Diskussion zu stellen und die Vielfalt und Bereicherung zu erleben, die gemeinsames Denken schenken kann.

Ihr Leadership-Expeditionsleiter

BIOS

Dr. U. Haeske

Ihr Leadership-Expeditionsleiter

Studiert habe ich Psychologie, danach Ausbildungen als Gruppendynamiker, NLP-Lehrtrainer, Therapeut und Supervisor gemacht. Mittlerweile kann ich auf 20 Jahre Erfahrungen in unterschiedlichen Unternehmen zurückblicken, für die ich freiberuflich als Trainer, Coach und Prozessbegleiter in Changeprozessen arbeiten konnte. Eine sehr spannende Reise und ich würde mich freuen, wenn ich Sie oder Ihr Unternehmen auf Ihrer nächsten Etappe unterstützen kann.

Videos

Shackleton-Führungsprinzipien

Video: Einführung und Überblick
Video: Entwicklung der Polaritäten der Persönlichkeit
Video: Scheitern als Chance
Video: Verbinde Menschen mit Zielen
Video: Eine inspirierende Zukunft vermitteln
Video: Stuktur & Organisation sichern das Überleben

Philosophie

Lernen vom Vorbild

Sich mit einer inspirierenden Geschichte oder einer starken Persönlichkeit auseinanderzusetzen, macht Erwachsenenbildung intensiv und lebendig. Es ist eine erfrischende Alternative zur klassischen Vermittlung von Führungstheorien im Training. Es geht dabei nicht um Imitation, sondern um Inspiration, nicht um Kopie, sondern darum, aus der Beobachtung und Reflexion des Gegenstandes eigene Schlüsse zu ziehen.

Diese Art des Lernens ist gleichzeitig Bildung im besten Sinn, weil man Wissen über fremde Situationen und interessante Menschen erwirbt. Und es ist Lernen durch eigenständiges Denken, weil man erkunden muss, welche Schlüsse aus diesem Wissen ableitbar sind für die eigene Rolle und den persönlichen Kontext.

Artwork Shackleton

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Gescheitert-Geadelt-Gefeiert

Shackletons Leadership-Entwicklung

In seiner Ausbildung erlernte Shackleton das Seemannshandwerk auf zahlreichen Schiffen der Handelsmarine. Anders als in der Kastengesellschaft der Navy erlebte er so früh und ungefiltert die unterschiedlichen Kulturen aller Seemannsränge. Vom ungeschliffenen Stil mancher Seeleute zunächst verschreckt, lernte der sensible aber ehrgeizige Charakter sich zu arrangieren und erarbeitete sich Respekt. Später, als junger Offizier auf der Discovery, die zum Südpol aufbrach, konnte er die Führung von R.F. Scott studieren.

Er beobachtete die Wirkung des militärisch geprägten Stils Scotts: elitär, klassenbewußt und heroisch eitel. Shackleton hatte völlig andere Vorstellungen von Führung. Er konnte sie kurz darauf bei seinem eigenen Versuch, den Südpol als erster zu erreichen, erproben. Er organisierte und leitete eine eigene Expedition. Die Krisen, Rückschläge und Erfolge auf all diesen Etappen sind der Kompetenz-Proviant, auf den er bei der Endurance-Expedition zugreifen konnte. Aber erst auf dieser legendären Reise wuchs er angesichts der ständig neuen Herausforderungen über sich selbst hinaus. Shackletons Leadership-Kompetenz ist kein Zufall, sondern Ergebnis eines lebenslangen Prozesses der Auseinandersetzung mit allen Fragen der Führung.

Background Information

Timeline der Endurance-Expedition

01.August 1914

Die Endurance verlässt London in Richtung Buenos Aires. Shackleton und Wild sind noch nicht an Bord.

25.September 1914

Shackleton verlässt Liverpool und reist nach Argentinien nach.

26.Oktober 1914

Die Endurance verlässt Buenos Aires in Richtung South Georgia.

05.Dezember 1914

Die Endurance verlässt South Georgia in Richtung Südpol.

07.Dezember 1914

Die Endurance trifft auf das Packeis.

Gesamte Timeline anschauen

hier geht es weiter zur gesamten Shakleton Endurance Timeline.

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Dr. Udo Haeske

Embeco

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